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Spring Break Trip, #1
Nach dem super abend beim Formal Dinner der Wine Society ging es direkt morgens um 9 uhr los auf den ersten Spring Break Trip, nur 2,5 Stunden Schlaf und 5 stunden autofahrt vor uns... Aber wir
hatten einen interessanten Zwischenstop bei Cape Agulhas, dem suedlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents, dem Punkt wo der Atlantische auf dem Indischen Ozean trifft. Ziemlich beeindruckend,
aber auch nicht viel anders als woanders an der Kueste, ausser hohe Wellen.
Erste Station war Mossel Bay, einem relativ grossen "Dorf" fuer europaeische Verhaeltnisse. Man konnte nicht wirklich viel dort machen, das einzige Museum war super langweilig und das
Stadtzentrum gab auch nicht wirklich was her, aber dafuer war das Hostel super. Es war ein ausgemusterter Zug mit Schlafwagen, die man jeweils als Doppelzimmer belegen konnte. Sehr eng, aber
trotzdem wirklich schoen, zumal das Hostel direkt am Strand mit Meerblick war.
Das beste an dem Ort war allerdings das Restaurant, das wir am zweiten abend dort besuchten, wirklich sehr nett, mit Meerblick und super Essen, typische Meeresfruechte aber ich hatte Strauss,
typisch south african. Bilder davon werden dann auch bald online gestellt wenn wir alle die mitwaren, mal die bilder zusammengeschmissen haben.
Naechste und leider auch schon letzte Station war das Oertchen Wilderness. Eigentlich wollten wir in einem Hostel namens "The Wild Farm" bleiben, welches auf einem Berg ueberhalb des Staedtchens
liegt, bleiben, aber leider waren die ausgebucht. Dabei war der Blick so beeindruckend ueber die ziemlich raue see und die Garden Route. Aber gleucklicherweise kannte der Hostel-besitzer noch ein
anderen Hostel in der Stadt, das "Beach House". Fast noch schoener, direkt am Strand gelegen und mit sehr freunlichen Besitzern, die (zwar fuer relativ gesehen viel Geld) auch ein
suedafrikanisches abendessen und Fruehstueck mit anbieten. Dafuer waren aber die Zimmer auch sauber und alles in tadellosem Zustand.
Am Dienstag, unserem letzten Tag, sind wir dann nochmal per Quad durch das oertliche Nature Reserve gefahren. Die Guides waren toll, wir haben viele Stopps gemacht und sie haben uns viel ueber
die lokale Flora & Fauna erzaehlt, und zur Kroenung sogar einen mini-Skorpion aus dem Gebuesch geholt, den wir dann ueber unsere Haende laufen lassen konnten. Habe mich auch ueberwinden
koennen. Als letzten Stopp waren wir noch kurz in Knyzna, einem Fischerort, wo ich Rene von der Wine Society auf ein paar Austern getroffen habe und dann gings leider auch schon zurueck nach
Stellenbosch.
Wir waren mit 10 Menschen unterwegs, die leider andere Vorstellungen von Urlaub hatte als ich, ich wollte lieber viel unternehmen und was machen, und nicht wie die Mehrheit am Strand chillen und
surfen, weswegen ich auch nicht allzu boese war dass der Trip nur 4 tage lang war. Ich werde die Garden Route mit Sicherheit nochmal in ausgedehnter Form machen. Die anderen wollten alle schon
wieder so schnell zurueck, weil sie lernen muessen, und ich war dann der idiot, der alles schon vorher erledigt hatte, damit ich zeit fuer einen langen trip habe. aber ich werde morgen und
uebermorgen nochmal mit der wine society zwei tagestrips unternehmen und dann nochmal den Trip zum Western Coast National Reserve nachholen, also auch nicht weiter schlimm.
Viele Gruesse
Thorsten